Das Silur - Namensgebung
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Der Name ist nach den Gebiet der "Silurer", ein keltischer Volksstamm aus Süd-Wales vergeben.
1833 wurde dieser Name von Roderick Murchison eingeführt. Der früher benutzte Name war Gotlandium, da auf der Insel Gotland Schichten aus diesem Erdzeitalter anstehen.
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Abb.1 Unterwasserszene im Silur |
Aussehen der Erde
Abb.2 Die Erde im Silur |
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Diese Karte zeigt die Erde vor ca 425 Mio. Jahren.
Laurentia schliesst durch die Kollision mit Baltica den Iapetus Ozean und formt so den "Old Red Sandstone" Kontinent.
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Stratigraphie
| Äon |
Era |
System |
Serie |
Stufe |
| Phanerozoikum |
Palaeozoikum |
Silur |
Pridoli |
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Ludlow |
Ludfordian |
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Gorstian |
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Wenlock |
Homerian |
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Sheinwoodian |
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Llandovery |
Telychian |
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Aeronian |
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Rhuddanian |
Tierwelt
In den silurischen Ozeanen waren Seelilien, Brachiopoden und Korallen weit verbreitet. Diese bildeten die ersten Riffe. Trilobiten finden sich ebenso häufig wie Graphtoliten, Conodonten, Stromatoporoide, Muscheln und andere Molusken.
Abb3. Turmschnecken Gattung "Ampullina gigas", Freischwimmende Korallen der Gattung "Porpites"
Brachiopoden der Gattung "Atrypa reticularis" und Korallen aus dem Silur von Gotland.
Am auffälligsten waren allerdings die Gigantostraken, zu denen auch die Eurypteriden zählen. Diese Jäger wahren die grössten Arthropoden, die je gelebt haben. Während die kleinsten nur 10 cm gross wahren konnten die größten bis zu 2 m messen.
Die meisten dieser Fossilien wurden in Gesteinen gefunden die im Süss- oder Brackwasser abgelagert wurden, allerdings geht man davon aus das frühere Gruppen vielleicht im Meer gelebt haben. Vielleicht haben einige Eurypteriden kurze Zeiträume an Land verbringen können.
Aufgrund Ihres Aussehens werden Eurypteriden auch Seeskorpione genannt, und tatsächlich sind sie verwand mit Skorpionen und anderen Spinnentieren.
Abb4. Eurypterus remipes
Fiddler Green Formation, Phelps Member
Herkimer Co., NY, USA ca. 410 Mio. Jahre.
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Abb5. Lebensbild eines Eurypteriden
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Die Agnathen besiedelten in großer Artenfülle alle marinen Lebensräume. Der Hinterleib der Agnathen war mit Schuppen, der Kopf und die Brustregion durch einen Panzer u.a. vor räuberischen Seeskorpionen (Eurypteriden) geschützt.
Abb6. Lebensbild eines Agnathen
Gegen Ende des Devons starben die Agnathen so gut wie aus, nur eine Gruppe der Kieferlosen setzte Ihre Entwicklung fort. Diese unbeschuppten und ungepanzerten Agnathen führen zu den heute noch lebenden Schleimfischen und Neunaugen.
Pflanzenwelt
Landpflanzen entwickeln sich erstmals nachweislich und breiteten sich weiter aus. Diese ersten Pflanzen waren noch nicht in Blätter, Stamm und Wurzel differenziert. Die Vermehrung erfolgte über Sporen, Blütenpflanzen waren noch gänzlich unbekannt. Farne, Bärlappe aber auch Flechten haben Ihren Ursprung im Silur, wenngleich die eigentliche Entwicklung im Devon erfolgte.
Sonstiges
Das Silur beginnt vor ca. 443,7 Mio. Jahren, und endet vor ca. 416 Mio. Jahren.
Bildquellen:
- Abb.1: Herkunft unbekannt (Internet)
- Abb.2: Paleomap Project, Christoper R. Scotese, http://www.scotese.com/
- Abb.3: Martin Sauter
- Abb.4: Martin Sauter
- Abb.5: Paleoplace.com, Ken LeBlanc, http://www.tiac.net/users/rand50/
- Abb.6: Herkunft unbekannt (Internet)
Rechtlicher Hinweis: Die Urheberrechte des Bildmaterials liegen bei den jeweiligen Besitzern der Rechte. Bilder und Texte von mir dürfen unter Angabe meiner Seite und Namen im privaten Rahmen weiterverwendet werden.
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